„Unterschrieben mit ‚in Auftrag‘“ – das klingt nach einer jener deutschen Bürofloskeln, die so trocken ist, dass selbst ein Wüstenkaktus einen Schluck Wasser spendieren würde.
Satirisch erklärt bedeutet das etwa Folgendes:
„In Auftrag“ unterschreiben ist die hohe Kunst, Verantwortung zu tragen, ohne wirklich verantwortlich zu sein.
Stell dir vor, jemand schiebt dir ein Dokument rüber und sagt:
„Hier, das muss raus, aber unterschreib du mal – ich hab gleich Feierabend.“
Und du denkst:
„Ha! Ich unterschreibe einfach mit ‚in Auftrag‘. Dann bin ich rechtlich raus – und moralisch sowieso!“
Mit dieser Zauberformel verwandelst du dich von einem schlichten Befehlsempfänger in einen rechtlichen Schattenkrieger. Du schwingst den Stift wie ein mittelalterlicher Ritter das Schwert, aber mit dem Zusatz „in Auftrag“ schützt du dich durch einen unsichtbaren Schild der Verantwortungslosigkeit.
Denn:
„Ich hab’s nicht entschieden, ich hab’s nur in die Welt entlassen. Im Auftrag. Wie ein Postbote mit juristischem Burnout.“
Fazit:
Unterschreiben mit „in Auftrag“ ist wie „Ich hab’s gemacht, aber nur weil Mutti gesagt hat.“
Eine stilvolle Art, zu sagen:
„Wenn’s Ärger gibt – fragt jemand anderen.“